Was die Vereinbarung besagt: Am Ende eines Arbeitsverhältnisses sind die Endlöhne am 10. Kalendertag ab dem Ende des Arbeitsverhältnisses zu zahlen, wenn der Arbeitnehmer alle für die Bezahlung der Löhne erforderlichen Angaben gemacht hat. Ein Arbeitgeber und ein Betriebsleiter können am Tag der Zahlung der Endlöhne gemäß Abschnitt 18 des Tarifvertrags eine andere lokale Vereinbarung treffen. Ein Tarifvertrag ist ein Tarifvertrag über Arbeitsbedingungen wie Löhne und Feiertage zwischen einem Unternehmen und einer Gewerkschaft (“unternehmensspezifischer Tarifvertrag”) oder zwischen dem Arbeitgeberverband für eine bestimmte Branche und der Gewerkschaft (“branchenweiter Tarifvertrag”). Arbeitnehmer erhalten das Recht, mit ihrem Arbeitgeber zu überprüfen, ob die tatsächlichen Arbeitszeiten ihrem Arbeitsvertrag entsprechen. PAM war auf der Suche nach Änderungen, die es mehr Mitarbeitern, die derzeit Teilzeit arbeiten, ermöglichen würden, mehr Arbeitszeiten zu erhalten. Das ist uns gelungen, und in Zukunft wird sich die Stellung der Teilzeitbeschäftigten sowohl durch ihr Recht in der Vereinbarung, ihre Arbeitszeitzuf0gung zu überprüfen, als auch durch die Einsetzung einer neuen Arbeitsgruppe in diesem Bereich zwischen PAM und dem Arbeitgeberverband verbessern. Was in der Vereinbarung steht: • Ein Teilzeitbeschäftigter hat das Recht, auf Antrag und innerhalb einer angemessenen Frist einmal im Jahr mit seinem Arbeitgeber zu prüfen, ob seine tatsächliche Arbeitszeit der Arbeitszeitbedingung in seinem Arbeitsvertrag entspricht. Die vorstehende Überprüfung muss nicht erfolgen, wenn eine entsprechende gesetzlich verpflichtung besteht. • Die Verbände werden eine Arbeitsgruppe einrichten, die mögliche Gesetzesänderungen, die Teilzeitbeschäftigte betreffen, überwachen und deren Auswirkungen auf die Beschäftigungsverhältnisse auf Teilzeitbeschäftigte bewerten soll. Danach wird die Arbeitsgruppe mögliche Handlungsbedarfe bewerten.

Anstelle unbezahlter Stunden können Arbeitgeber künftig 8 Stunden Training, Einführung oder Sitzungszeit pro Jahr in Anspruch nehmen. Diese werden zum Basistarif gezahlt. Nach der neuen Vereinbarung sollen z.B. Sitzungen und Schulungen nach dem Arbeitstag mit möglichen Arbeitszeitzulagen und Sonntagszahlungen bezahlt werden. Maximal 8 solcher Stunden können pro Jahr ohne Zuschläge für zusätzliche Stunden oder Überstunden kumuliert werden. Die Bestimmung tritt am 1.1.2021 in Kraft. Das Engagement der Beschäftigten im Bereich der Facility Services bedeutete, dass der Tarifvertrag für den Sektor wirklich zu seinen Bedingungen ausgehandelt werden konnte. Diese Verpflichtung führte zu streikenden Maßnahmen, die zu einem Tarifvertrag für den Sektor führten, der beispielsweise keine wesentlichen Änderungen der Arbeitszeitsysteme oder wöchentliche Ruhetage enthält.

In der neuen Vereinbarung behalten die Arbeitnehmer ihr Recht auf regelmäßige wöchentliche Ruhezeiten und streichen die verlängerten Arbeitszeiten des Wettbewerbsfähigkeitspakts der Regierung Sipilä vollständig. Lohnskalen sind Bestandteil der jeweiligen Tarifverträge.