(2) Ein als Notar beauftragter Rechtsanwalt kann auch ohne die Einleitung eines Disziplinarverfahrens vom Disziplinargericht suspendiert werden, wenn ein Disziplinarverfahren nach dem Bundesgesetzbuch der Rechtsanwälte eingeleitet wurde. Die Bestimmungen über die Aussetzung des Amtes nach Einleitung eines Disziplinarverfahrens gelten entsprechend. Entsprechend gilt Absatz 1 Satz 2. (5) Personen, die am 31. Dezember 2017 vom Land Baden-Wrttemberg zum Notar bestellt wurden oder die Voraussetzungen für die Ernennung zum Kreisnotar erfüllt haben und sich um die Ernennung zum Notar nach Ziffer 3 Absatz 1 bewerben, sind Bewerbern gleich, die drei Jahre als Notarlehrling gedient haben und Notarlehrlinge im Dienst des Landes Baden-Wrttemberg sind. Abschnitt 5 Satz 1 findet daher keine Anwendung. Es gilt Der Abschnitt 6 Absatz 3 Satz 1 und der Satz 2 gelten unter der Bedingung, dass auch der berufliche Hintergrund des Antragstellers, insbesondere die Leistung im Justizdienst des Landes, zu berücksichtigen ist. Ein Erbschein oder ein Europäisches Erbschein ist in der Regel erforderlich, um nachzuweisen, dass der Erbe ein Erbrecht besitzt, z. B. wenn ein Erbe ein Grundstück oder ein Konto im Namen des Erblassers auf seinen eigenen Namen übertragen lassen möchte. Wenn ein öffentliches Testament vorhanden ist (siehe oben), kann es in solchen Fällen nicht erforderlich sein, einen Erbschein oder ein Europäisches Nachlasszeugnis vorzulegen. (6) Der Zugang zum Dienst als Notarlehrling im Sinne von Abschnitt 7 steht auch jedem offen, der am 31. Dezember 2017 für die Laufbahn des Bezirksnotars im öffentlichen Dienst qualifiziert war.

Das Landesjustizministerium kann davon absehen, Personen, die nach dem Justizgesetz für das Richteramt qualifiziert sind, als Notare zu übernehmen, wenn geeignete Bewerber, die für die Zivildienstkarriere des Bezirksnotars nach Satz 1 qualifiziert sind, zur Verfügung stehen; Auswahl aus diesen Bewerbern auf der Grundlage persönlicher und beruflicher Eignung unter besonderer Berücksichtigung des Ergebnisses der Berufsprüfung für Beamte. Wer eine dreijährige Zeit als Notarlehrling absolviert hat und notarischer Praktikant im Dienst des Landes Baden-Württemberg ist, gilt als qualifiziert im Sinne von Abschnitt 5. (3) Ein Verstoß berührt nicht die Gültigkeit des notariellen Aktes, auch wenn der Notar die notarielle Handlung außerhalb des Landes ausübt, in dem er zum Notar bestellt wurde. Beispiel: Der Erblasser wird von ihrem Ehemann (mit dem sie unter dem Eigentumssystem der Gemeinschaft der erworbenen Gewinne lebte) überlebt [wobei jeder Ehegatte das Eigentum an seinem eigenen Eigentum behält, aber die Erhöhung des kombinierten Nettovermögens der Ehegatten während der Ehe schließung gleichmäßig verteilt wird] und eine Tochter. In ihrem Testament benannte die Erblasserin ihren Mann zum Alleinigenerben. Das Anwesen hat einen Wert von 100 000 Euro. Der Anteil für die Bestimmung des obligatorischen Anteils der Tochter beträgt 1/4 (wobei ihr gesetzlicher Anteil 1/2 beträgt; derselbe wie der des Ehemannes, der mit dem Erblasser unter dem Eigentumssystem der Gemeinschaft der aufgelaufenen Gewinne lebte). Um die Summe des Geldes zu berechnen, auf die sie Anspruch hat, muss der obligatorische Anteilsanteil mit dem Wert des Nachlasses zum Zeitpunkt der Erbschaft multipliziert werden. Das bedeutet, dass die Tochter vom Ehemann einen Pflichtanteil in Höhe von 25 000 Euro (1/4 x 100 000 Euro) verlangen kann. Beispiel: Der Verstorbene hinterlässt eine Tochter sowie drei Enkelkinder von einem Sohn, der selbst bereits verstorben ist.

Die Tochter erhält die Hälfte des Erbes, während die Enkel die andere Hälfte zwischen ihnen teilen müssen , das heißt, die Hälfte, die sonst an ihren Vater gegangen wäre. Das bedeutet, dass jedes Enkelkind 1/6 des Erbes erhält. (1) Die Zuständigkeit eines Notars umfasst den Bezirk dieses Amtsgerichts, in dem dieser Notar seinen Sitz hat. Je nach den Erfordernissen der ordnungsgemäßen Rechtspflege kann das Landesjustizministerium die Grenzen der notariellen Gerichtsbarkeit bei der Zuweisung des Amtssitzes im Allgemeinen oder im Einzelfall unterschiedlich bestimmen und diese Feststellungen ändern, insbesondere um sie an Änderungen an DenGerichtsbezirken anzupassen.